Innere Medizin II: Minimale Resterkrankung – Einsichten in die Biologie lymphatischer Neoplasien

Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit der Analyse minimaler Resterkrankung (MRD) unter und nach Therapie verschiedener hämatologischer Neoplasien. In diesem Zusammenhang ist die Sektion für Hämatologische Spezialdiagnostik Referenzlabor zahlreicher nationaler und internationaler klinischer Studien. Neben dem Einsatz standardisierter Methoden, an deren Etablierung das Labor federführend beteiligt war und die mittlerweile Eingang in die spezialisierte hämatologische Diagnostik gefunden haben, werden fortlaufend innovative molekulare und durchflusszytometrische Methoden zur MRD-Messung entwickelt. Das Labor ist Gründungsmitglied verschiedener internationaler Kooperationen wie dem EuroFlow-Konsortium, der EuroClonality und EuroClonality NGS-Gruppe und dem EuroMRD-Netzwerk. Hierdurch werden Forschungsprojekte möglich, die MRD-Zellen und deren immunologisches Umfeld in verschiedenen Therapiesettings charakterisieren und hierdurch Einblicke in die Biologie der Erkrankung ermöglichen. Die genaue Charakterisierung residueller Tumorzellen gewinnt in Zeiten zielgerichteter Therapien zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren lag deshalb ein Forschungsschwerpunkt auf der Analyse klonaler Evolutions- und Selektionsmechanismen neoplastischer Zellen und deren Vorläufern, die das Ansprechen auf Therapie wesentlich beeinflussen.

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Bei Interesse an einer Promotions- oder Habilitationsarbeit wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. med. Monika Brüggemann

Prof. Dr. med. Monika Brüggemann

Abteilung/Arbeitsgruppe: Sektion für Hämatologische Spezialdiagnostik

Institut/Klinik: Klinik für Innere Medizin II

Anschrift: Langer Segen 8-10
Telefon: 0431-500-24980
Fax: 0431-500-24974
E-Mail: m.brueggemann@med2.uni-kiel.de