Radiologie: Electric Properties Tomography (EPT)-Messung der elektrischen Leitfähigkeit von Hirntumoren mittels MRT

In der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie ist eine Studie zur Messung der elektrischen Leitfähigkeit von Hirntumoren mittels MRT geplant. Bei der sogenannten „Electric Properties Tomography“ (EPT) wir aus den Phaseninformationen einer konventionellen MRT-Sequenz  die elektrische Leitfähigkeit des Gewebes bei bestehender Frequenz in Siemens/Meter berechnet.

In einzelnen Studien sind bereits Unterschiede in der elektrischen Leitfähigkeit in gesunden Probanden (T. Voigt, U. Katscher, O. Doessel 2011) und für Hirntumore (T. Voigt et al. 2011; A. Van Lier et al. 2011, K.K. Tha et al. 2014) publiziert. Der diagnostische Nutzen dieses Parameters ist bisher jedoch noch unklar.

In einer systematischen Untersuchung von ca. 200 Hirntumorpatienten/-innen soll dieser Parameter auf sein Potential für die klinische Diagnostik geprüft werden. Die anschießend berechneten EPT-Karten werden mit den routinemäßig erhobenen MRT-Parametern, wie Kontrastmittelaufnahme, Diffusion, Perfusion und ggf. Spektroskopie ROI-basiert ausgewertet.

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Bei Interesse an einer Promotions- oder Habilitationsarbeit wenden Sie sich bitte an:
  • PD Dr. med. Axel Rohr
  • Monika Huhndorf


Abteilung/Arbeitsgruppe: Neuroradiologie

Institut/Klinik: Klinik für Radiologie und Neuroradiologie; UKSH, Campus Kiel

Anschrift: Arnold-Heller Str. 3, Haus 41, 24105 Kiel
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